Wie wird es gemacht?
BellaBambi® Cup ansaugen lassen und sofort wieder abziehen (mit oder ohne Massageöl). Mehrmals wiederholen.
Wer soll es machen?
Traditionell wird Pinching aufgrund der anregenden und durchblutungsfördernden
Wirkung bei Dehnungsstreifen, Orangenhaut und Cellulite empfohlen. Eine
präventive Anwendung in der Schwangerschaft kann die Haut sanft auf eine Überdehnung vorbereiten.
Was passiert dabei?
Für mehr Festigkeit und Stabilität: Mehrmals zügig wiederholen, so dass der Effekt vergleichbar mit einer Zupfmassage ist. Ein sanfter Impuls kann die Gewebeneubildung der Oberhaut stimulieren.
Zur Förderung der Elastizität durch Nutzung des Recoil-Effekts: Den Cup sanft ansaugen lassen und langsam wieder abziehen. Die Faszie kann sich ausdehnen und gleitfähiger werden.
Wie wird es gemacht?
Den BellaBambi® Unterdruck-Cup angesaugt über die Haut bewegen. Damit die Silikon-Saugglocke geschmeidig über die Haut gleitet, empfiehlt sich die Verwendung des BellaBambi® Cupping-Öls.
Wer soll es machen?
Sportler, die sich aktivieren und Personen, die sich entspannen müssen (siehe unten: Was passiert dabei?)
Was passiert dabei?
Tonisierende Anwendung: Den BellaBambi® Cup mit hohem Tempo über die Haut bewegen. Empfiehlt sich vor dem Sport, um die Muskelspannung zu erhöhen (schnelle, intensive Streichbewegungen in flächigen Bahnen oder Zickzack-Bewegungen). Vergleichbar mit der traditionellen Technik des Gua Sha.
Detonisierende Anwendung: Den Unterdruck-Cup langsam über die Haut bewegen. Zur Entspannung und Regeneration nach Belastungen in Sport und Alltag ideal. Um das Gewebe ausdehnen und Muskelspannung reduzieren zu können, am besten den Cup in langsamen Bahnen oder Kreisen ziehen.
Faszienschichten können angehoben und gegeneinander verschoben werden. Verklebungen und Verspannungen können dadurch gelöst und Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen gebessert werden. Sliding dient der allgemeinen Mobilisierung sowie der Anregung des Lymphflusses und des Blutkreislaufes.
Wie wird es gemacht?
BellaBambi® Saugglocke auf der Haut ansaugen lassen. Anschließend ein naheliegendes Körperteil bewegen.
Wer soll es machen?
Sportler und Personen mit Bewegungshandicap. Sie können so besser in die Einschränkung hineinspüren.
Was passiert dabei?
BellaBambi® plus Eigenbewegung des Fasziengewebes kann die Wirkung des Unterdrucks verstärken. Durch Körperbewegungen können sich Faszienschichten gegeneinander bewegen, während sie gleichzeitig durch BellaBambi® nach oben gezogen werden. Die daraus entstehende Scherbewegung kann im Verlauf faszialer Leitbahnen Entlastung und Regeneration unterstützen. In der Physiotherapie wird diese Technik häufig bei Knie- oder Schulterverletzungen genutzt.
MOBILIZING in Kombination mit Sliding kann den Abtransport von Stoffwechselprodukten fördern.
Wie wird es gemacht?
BellaBambi® Unterdruck-Cup auf der Haut platzieren und an der Spitze in verschiedene Richtungen kippen (TIPPING) oder kreisen und gleichzeitig anheben (CIRCLING). Hautkontakt mit dem Peeling-Rand die gesamte Zeit halten, kein Öl verwenden.
Was passiert dabei?
Die angehobene Seite des Cups verstärkt eine punktuelle Aufdehnung, gleichzeitig erzeugt die gegenüberliegende Seite sanften Druck. Ideal zur gezielten Ansteuerung von Triggerpunkten oder zur Behandlung von (abgeheilten!) Narben. Heilungsprozess und Gewebeneubildung können angeregt werden.
Wie wird es gemacht?
Was passiert dabei?
Anwendungsdauer langsam steigern. Auch mehrmals hintereinander durchführbar. Leichte Schröpfmarkierungen sind möglich (gesundheitlich unbedenklich).
Wie wird es gemacht?
Beachten: „Einschmelzen“ lassen und Zeit geben, gefühlvoll mit dem Druck umgehen.
Was passiert dabei?
Durch Triggerpunkt-Behandlungen kann die Blutzirkulation wiederhergestellt und der Muskel mit genügend Sauerstoff versorgt werden. Schmerzrezeptoren in der Faszie können umgestimmt und entspannende Botenstoffe ausgeschüttet werden. Wohltuend bei Kopfschmerzen im Schläfenbereich oder punktuellen Schmerzen, z.B. im Bereich der Wirbelsäule.
Der „Golgi-Punkt Therapie“ sowie der „Periostmassage nach Dr. Vogler“ folgend, kann die Pressing-Technik nicht nur freie Nervenendigungen im Bindegewebe anregen. Auch Periost und Gelenkkapseln sind fasziale Gewebestrukturen, die stark nervlich innerviert sind und durch Pressing stimuliert werden können.
Außerdem kann die myofasziale Triggerpunkt-Massage im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich zur Abnahme der Herzfrequenz und des Blutdrucks führen, den emotionalen Zustand verbessern sowie Muskelspannungen lösen (Delaney et al., 2022).
Wie wird es gemacht?
BellaBambi® Cup auf der Haut ansaugen lassen, dann an Ort und Stelle belassen und langsam hin und her drehen (am besten den Cup an der Spitze fassen und sanft rotieren). Ohne Öl ausführen.
Eine Kombination mit Sliding wird empfohlen, um die Versorgung der extrazellulären Matrix zu unterstützen.
Was passiert dabei?
Die Verdrehung der Haut kann zu einer Durchblutungssteigerung und
Lockerung des Gewebes führen. Von Therapeuten wird sie gerne zur
Hautstraffung und zur Verringerung der Faltenbildung eingesetzt.
Wie wird es gemacht?
Zwei BellaBambi® Cups gleichzeitig entlang einer Faszienzuglinie ansetzen und langsam voneinander wegbewegen. Am Ende der Sliding-Strecke abnehmen und im Bereich der Ausgangsstelle erneut beginnen. Es können auch verschieden große BellaBambi® Cups miteinander kombiniert werden.
Was passiert dabei?
Dank Stretching können fasziale Strukturen kräftig aufgedehnt werden. Besonders zu empfehlen bei Fehl- oder Schonhaltungen oder zur Aufweitung verhärteter Strukturen.
Wie wird es gemacht?
BellaBambi® auf die Haut setzen. Anschließend anheben – gerade so weit, dass sich der Cup nicht von der Haut löst – und wieder absenken. Technik ohne Öl durchführen. Geschwindigkeit und Intensität nach eigenem Empfinden wählen.
Was passiert dabei?
Starker, längerer Zug mit anschließender Pause dient der progressiven Faszienrelaxation.
Langsame Bewegungen können tiefe Gewebeschichten lösen und fördern eher die Elastizität.
Kurze Impulswellen können das Gewebe anregen, stärker und widerstandsfähiger zu werden.
Der Wechsel zwischen Sog und Druck kann den Flüssigkeitsaustausches unterstützen und Elastizität ins Gewebe bringen.
Wie wird es gemacht?
Die Stelle, auf der der Cup aufgesetzt werden soll, durch eine klassische Dehnübung in Vordehnung bringen. Den Cup platzieren und die Dehnung halten, um die lokale Dehnung zu verstärken.
Tipp: Sollte es nicht möglich sein, den Cup in der Dehnhaltung fest zu platzieren, so kann auch zuerst der Cup platziert und dann in die Dehnhaltung hinein gegangen werden.
Was passiert dabei?
Strukturverkürzungen, besonders im Rücken- und Nackenbereich, können von dieser Technik profitieren. Auch bei psychischer Anspannung tut Expanding gut.
Wie wird es gemacht?
Mit der Spitze des Cups auf das Gewebe „hämmern“, Intensität nach eigenem Empfinden wählen (langsam steigern).
Tipp: Für einen besseren Griff und mehr Stabilität können zwei Cups ineinandergesteckt werden.
Was passiert dabei?
Diese Technik ist eine gute Vorbereitung für weitere Cupping-Anwendung. Punktuelle Verspannung können sich so gut auflösen.
Traditionell sind viele Klopftechniken bekannt, unter anderem MET, EFT und Klopfakupressur. Durch das Klopfen kann das Gewebe gelockert und die Durchblutung gefördert werden.
Wie wird es gemacht?
Der Schröpfkopf wird sanft gedreht, während er auf der Haut haftet. Diese Drehbewegung kann entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn erfolgen, je nach gewünschter Wirkung und Behandlungsziel.
Was passiert dabei?
Durch die Drehbewegung wird das darunterliegende Gewebe leicht verdreht, was die Durchblutung fördert, die Faszien dehnt und die Lymphdrainage anregt. Dies kann helfen, Muskelverspannungen zu lösen und das Bindegewebe zu stärken.